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- WAN
- (2000) Wide area network - Netzwerk über
ein großes Gebiet, z.B. mit landesweit verteilten Rechnern.
- Webmaster
- (2000) Administrator einer Website.
- Webseite
- (2000) Einzelnes im WWW ansprechbares HTML-Dokument einer Web Site.
- Web Site
- (2000) Siehe Site.
- Window
- (1989) Englisch: Wind-ow = Windloch, Fenster; Im PC-Bereich ein rechteckiger
Bereich auf Ihrem Bildschirm.
- Windows
- (1993) Mehrere Fenster. Siehe Window.
- Windows 2000
- (2000) Siehe Windows NT. Hauptunterschied zur Vorversion ist der Versuch,
Unix-Selbstverständlichkeiten der letzten 20 oder 30 Jahre als
von Microsoft gerade neu erfunden zu verkaufen, zum Beispiel Disk-Quotas.
- Windows 3
- (2000) Die mutmaßliche Ursache dafür, dass Bill Gates bei
Unix-Anwendern auch heute noch den Status einer heimlich bewunderten
Witzfigur einnimmt: Windows 3 ist ein zusammengestoppelter grafischer
Aufsatz zum lächerlich leistungsarmen Single-User-Single-Task-Betriebssystem
MS-DOS, das ein totaler Verkaufsschlager wurde, weil die Anwender es
viel lieber einsetzten als das restriktive (und teure!) Unix oder das
überteuerte Mac-OS. Der Windows-Hass der meisten Unix-Anwender
resultiert aus dem Unvermögen, den Erfolg von Windows 3 zu begreifen.
- Windows 95
- (2000) MS-DOS 7.0 und seine grafische Benutzeroberfläche. Gar
nicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, daß es von Microsoft
ist. Also, eigentlich benutze ich es richtig gerne. Es ist wirklich
viel besser als Windows 3.1! Windows 95 gibt es in den vier Ausgaben
"95", "95a", "95b" und "95c",
die sich jeweils durch die Beseitigung vieler Fehler und leichte Verbesserungen
unterscheiden (zum Beispiel eine beginnende USB-Unterstützung ab der Version "95b").
- Windows 98
(2000)
Fünfte Ausgabe von Windows 95. Um Kunden die Möglichkeit zu
geben, Geld für das Servicepack zu bezahlen, wurde so getan, als
sei Windows 98 eine ganz neue Version des Betriebssystems. Die sechste
Ausgabe von Windows 95 wird als "Windows 98 SE" verkauft.
Das "SE" kennzeichnet keine weiteren Leistungsmerkmale, sondern
heißt lapidar "second edition - zweite Ausgabe"
Auch hier wird von den Anwendern erwartet, für die Fehlerbeseitigung
der Vorversion erneut Geld auszugeben.
Wie "tiefgreifend" die
Änderungen von Windows 95 zu Windows 98 waren, sieht man zum Beispiel
bei der Installation von Windows 98 SE auf einer unformatierten Festplatte...
- Windows CE
- (RCK 1998) Betriebssystem von Microsoft für tragbare Kleinstrechner
("handheld PC"). Ist vom Erscheinungsbild stark an Windows
95 angelehnt, jedoch nicht für Intel-CPUs, sondern für
diverse RISC-CPUs gedacht. Läuft von einem ROM.
Version 1 erscheint nur auf Englisch und ist nicht farbtauglich, Version
2 unterstützt Echtfarben und Auflösungen bis zu 640x480 Punkten.
Anwendungen können nur entweder minimiert oder maximiert verwendet
werden ("fensterloses Windows"), es gibt keine
DOS-Eingabeaufforderung, sondern nur "My Handheld PC".
Zum Standardumfang gehören die Komponenten Calendar, Contacts,
Inbox, Pocket Excel, Pocket Internet Explorer, Pocket Word, Recycle
Bin, Solitaire und Tasks.
- Windows ME
(2000) Siebte Ausgabe von Windows 95.
"ME" steht für "millennium edition - Jahrtausendausgabe",
um zu vermeiden, ein Produkt namens "Windows 00" zu verkaufen.
Hauptunterschied zur Vorversion ist die Unfähigkeit, im DOS-Modus
zu starten. Der zu Microsoft gehörende Nachrichtendienst MS-NBC
(auch für viele ZDF-Beiträge mitverantwortlich) rät davon ab
("Businesses: don't buy this"), Windows ME im geschäftlichen
Bereich einzusetzen.
- Windows NT
- (1998) Hat überhaupt nichts mit den letzten vier Definitionen
zu tun, auch wenn es ebenfalls von Microsoft verkauft wird. Ein PC-Betriebssystem
der preislichen Oberklasse für Firmen, die es sich leisten können,
eine eigene EDV-Abteilung zu haben, die sich um Wartung und Konfiguration
der Rechner kümmert.
- Winword
- (1997) Schreibfehler. Müßte Windword heißen, da es
die Programmversion von Microsofts Textverarbeitung Word für Windows
ist. Weitere beliebte Rechtschreibfehler bei Microsoft sind Standart
statt Standard, lizensieren statt lizenzieren, Stehgreif
statt Stegreif und Textansichtsproblem statt Sicherheitslücke.
Über den Korrekturvorschlag der Word-Versionen 6.0, 7.0, 95 und
97 für das Wort "Maustreiber" decken wir hier besser
den Mantel des Schweigens...
Siehe Rechtschreibkontrolle
- Word
- Dualzahl, die aus zwei Byte zusammengesetzt ist und in 16-Bit-Umgebungen
Werte von null bis 65535 annehmen kann.
- WordPerfect
- (1989) Grafikfähige Textverarbeitung, gleichzeitig Name der Herstellerfirma,
die auch Grafikprogramme (DrawPerfect, WordPerfect Presentations), Tabellenkalkulationen
(PlanPerfect), Datenbanken (DataPerfect), integrierte Software (WordPerfect
Office) und andere Software anbietet.
Anmerkung (1996): das war 1989, und ich hatte mit WordPerfect
5.1 für DOS die beste Textverarbeitung der Welt zur Verfügung.
Anschließend versuchte WP, sein Programm für Windows umzuschreiben,
ging dabei bankrott, wurde von Digital Research aufgekauft, die daraufhin
bankrott gingen und von Novell aufgekauft wurden, die WP abstießen,
was dann von Corel gekauft und wieder hochgepäppelt wurde. Hat
sich schon jemand, der dies liest, das neue WordPerfect gekauft und
kann mir sagen, ob's was taugt?
- WSVGA
- (2004) Wide Super Video Graphics Adapter
- Bezeichnung für Grafikadapter mit 1024×600 Punkten Bildauflösung.
- WSXGA
- (2004) Wide Super eXtended Graphics Adapter
- Bezeichnung für Grafikadapter mit 1600×1024 Punkten Bildauflösung.
Die Variante WSXGA+ hat eine Auflösung von 1680×1050 Punkten.
Eine Tabelle mit zahlreichen weiteren Erweiterungen des VGA-Standards
finden Sie unter dem Eintrag VGA.
- Wurm
- (1999) Programm, das in der Lage ist, sich selbst weiterzuverbreiten.
In der Regel mit einer Schadensroutine ausgestattet. Dank der Mailsoftware
der Firma Microsoft gelingt es Wurm-Programmen wie dem im Juni 1999
aktuellen "Worm.Explore.Zip" sich sogar per E-Mail weiterzuverbreiten.
Mittels der API-Funktionen von Microsoft Outlook sucht dieser Wurm nach aktuellen eingegangenen
E-Mails und beantwortet sie mit der Bitte, sich doch einmal die beiliegende
Programmdatei anzusehen. Nachdem sich der Wurm vervielfältigt hat,
beginnt er mit dem Löschen der Benutzerdateien. Zuerst werden alle
Office-Dokumente und Programmquelltexte auf dem lokalen PC gelöscht.
30 Minuten später alle entsprechenden Dateien auf Netzwerklaufwerken.
Schließlich werden alle Dateien gelöscht, die der Wurm finden
kann.
- WUXGA
- (2004) Wide Ultra eXtended Graphics Adapter
- Bezeichnung für Grafikadapter mit 1920×1200 Punkten Bildauflösung.
Eine Tabelle mit zahlreichen weiteren Erweiterungen des VGA-Standards
finden Sie unter dem Eintrag VGA.
- WWW
- (1998) "World Wide Web" - Eine weltweite Verknüpfung
von Hypertextdokumenten auf Basis des
Internet. Ab 1989 am Schweizer CERN von
Tim Berners-Lee und
Robert Cailliau als Dokumentationssystem für Hochenergiephysik
entwickelt, hat es inzwischen das Internet erobert und wird vielfach
mit dem Internet selbst verwechselt.
- WXGA
- (2004) Wide eXtended Graphics Adapter
- Bezeichnung für Grafikadapter mit einer Zeilenzahl zwischen 768
und 1023 bei einem Seitenverhälnis von mehr als 4:3.
Eine Tabelle mit zahlreichen weiteren Erweiterungen des VGA-Standards
finden Sie unter dem Eintrag VGA.
- WYSIWYG
- (1998) Der erfolgreiche Versuch, Autoren daran zu hindern, sich Gedanken
über die Struktur und den Inhalt eines Textes zu machen, indem
sie gezwungen werden, schon beim Erstellen eines Textes im späteren
Layout arbeiten zu müssen. Zudem ist es eine Quelle skurrilster
Fehlermeldungen und Formatierungsphänomene. Der Grundirrtum des
WYSIWYG ("what you see (on the screen)
is what you get (printed out)")
ist es, zu glauben, man sähe besser, was man täte, wenn ständig
die visuelle Interpretation des Textes und seiner Formate angezeigt
würde. Tatsächlich sieht man überhaupt nicht mehr, was
man wirklich tut und korrigiert bei Darstellungsfehlern in der Regel
nicht die Ursache, sondern erzeugt Gegenursachen, deren visuelle Interpretation
möglicherweise dem nichtgewünschten entgegengesetzt ist.
Zudem haben viele Hersteller ziemliche Probleme mit der korrekten Implementation
dieses Features. Ein gutes Beispiel für falschverstandenes WYSIWYG
ist Windword, das zwar irgendeine Darstellung liefert, die scheinbar
genauso aussieht, wie das spätere Ergebnis auf dem Drucker, einen
Text jedoch dort tatsächlich wieder ganz anders ausgeben kann (einschließlich
eines vollkommen anderen Seitenumbruchs!).
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