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- Ultra-DMA
- (2001) Siehe DMA
- UMTS
(2000) Mobilfunkstandard mit bis zu 2 MBit/s. Damit könnten
auch einfache grafische Inhalte mit Handys übermittelt werden. Die
Werbung läßt momentan unter Außerachtlassung des
grandiosen Mißerfolgs des Sony Watchman vor rund zwanzig Jahren
glücklich grinsende Futurekids mit dem Handy Videos gucken und
bildtelefonieren. Die tatsächliche Nutzung wird aller
Wahrscheinlichkeit nach vollkommen anders aussehen.
Wissen Sie
eigentlich, wie albern Sie mit der dicken Nase aussehen, die ein
4-mm-Weitwinkelobjektiv in ihr Gesicht pflanzt, wenn es Sie aus halber
Armlänge aufnehmen muß?
Bildtelefonie mit Handys ist dadurch noch zweifelhafter als mit
den derzeit erhältlichen stationären Geräten. Erst wenn
die Kamera endlich genau hinter den Augen des virtuellen
Gesprächspartners (und in mindestens einem Meter Entfernung)
angebracht wird, so dass der projizierte Gegenüber nicht immer
dicknasig an einem vorbeistarrt, werden vernünftige Dialoge mit
Bild denkbar.
(20. März 2002) Nachtrag zum Anlaß der CeBIT 2002: Ich war viel zu optimistisch. Bildtelefonie mit UMTS ist in Wirklichkeit noch dümmer, als ich es mir vorgestellt habe. Mit ein bißchen Mühe kann man zwar seinen UMTS-Partner erkennen (auch wenn jedes Gesicht zur Karikatur verkommt), eine sprachliche Verständigung ist aber unmöglich, weil man sein Gegenüber wegen der Entfernungen Mund-Mikrofon und Lautsprecher-Ohr schon bei geringen Nebengeräuschen gar nicht mehr hören kann. Das Foto des Displays, auf dem nur ein Ohr zu sehen ist, weil ein anderer als der hier abgebildete Herr versucht hatte, tatsächlich mit dem Mitsubishi-Handy zu telefonieren, kann man rechts bewundern. Die am Messestand vorgeschlagene Lösung lautete allen Ernstes, man könne ja ein Headset verwenden, wenn man auch etwas hören wolle. Übrigens wurde noch mit keinem Wort darauf eingegangen, dass die Anzeige mit erheblicher Verzögerung erfolgt. Das eigene Bild (im unteren rechten Bildviertel) erscheint rund eine halbe Sekunde nach der Aufnahme (das war bei meinen Blitzaufnahmen recht gut zu erkennen). Das Bild des Gesprächspartners erscheint also wahrscheinlich noch später auf dem Display. Durch diese mangelnde Lippensynchronizität wird das Bildtelefonieren noch unangenehmer.
- Unicode
- Unicode ist ein Kodierungssystem nach ISO/IEC 10646, das alle
weltweit verwendeten Textzeichen und die wichtigsten Symbole umfasst.
Im Gegensatz zu den weniger als 100 druckbaren Zeichen des
ASCII-Zeichensatzes weist Unicode einen Umfang von rund 40.000
verschiedenen Zeichen aus (von 216 = 65536
möglichen). Dadurch können Texte weltweit ohne
Informationsverluste ausgetauscht werden.
Viele moderne Standards, wie z.B. XML oder Java setzen Unicode voraus.
Unicode selbst ist wiederum Bestandteil einer noch umfassenderen
Kodierung (UCS) mit 232 (über 4 Milliarden)
möglichen Zeichen.
- Upload
- Datenübertragung vom eigenen Rechner auf einen anderen.
- URL
- Uniform resource locator (auch URI -
uniform resource identifier). Eine
einheitliche Quellenadressierung im Internet. Beispiel:
"http://www.martinvogel.de/index.html" ist die URL meiner
Homepage.
- USB
- (2000) Universal Serial Bus - Bussystem
zum Anschluss externer Geräte. Mittels abgeschirmter
Vierdrahtleitungen lassen sich (theoretisch) bis zu 127 Geräte
verbinden, wobei die maximale Datentransferrate bei 12 Megabit pro
Sekunde liegt. Wegen der im Vergleich zu bisher üblichen
Verbindungen extrem billigen Kabel und Stecker erfreut sich USB zur
Zeit einer erheblichen Verbreitung. Die USB-Ansteuerung muss vom
Betriebssystem unterstützt werden. Geeignet sind Linux (mit
Einschränkungen), Windows 95 mit USB-Patch (mit
Einschränkungen, USB-Maus z.B. nicht möglich), Windows 98 und
Windows NT 2000.
Die aktuelle Entwicklung USB 2.0 unterstützt eine
Datentransferrate von 480 MBit/s.
www.usb.org
The Linux USB
Project
- Usenet
- (2000) Weltweite Diskussionsgruppen im
Internet. Das Usenet gab es schon lange vor dem WWW.
- User
- (2000) Anwender, Benutzer. Früher eher in der Bedeutung
"jemand, der sich in der Bedienung von Rechnern auskennt"
verwendet, seit einiger Zeit jedoch eher als "der, der kein
Handbuch liest" zu interpretieren: "Ich kenne mich mit EDV
nicht aus, ich bin nur Anwender. Warum geht das hier nicht?"
Für
digitale Romantiker empfehle ich den Film
TRON.
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