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- Skalieren
- (2000) Größen- oder Maßstabsänderung.
- Im Grafikbereich wird die Anpassung einer Grafik an eine bestimmte
Darstellungsfläche Skalierung genannt.
- (System-)software heißt skalierbar, wenn sie auf
Hardwareerweiterungen mit steigender
Performance reagiert. Wird zum Beispiel die Anzahl der Prozessoren
in einem PC von einem auf zwei erhöht, hat ein Windows-95-Anwender
überhaupt nichts davon, denn Windows 95 und Windows 98 besitzen in
Bezug auf Multiprozessorboards überhaupt keine Skalierbarkeit und
verwenden die zweite CPU gar nicht. Windows NT wird dagegen rund 40 bis
80% schneller, wenn skalierbare Anwendungssoftware vorhanden ist. Bei
vier Prozessoren ist jedoch auch bei Windows 2000 das Ende der
Fahnenstange erreicht, und um die Performance ihres
Hochleistungsservers besorgte Systemadministratoren beginnen oft
spätestens jetzt über eine
Migration zu UNIX nachzudenken. Siehe
Cluster.
- SMD
- (2000) Surface mounted device --
"Oberflächenmontiertes Bauteil". SMDs sind elektronische
Bausteine, die direkt auf eine mit Leiterbahnen versehene
Oberfläche gelötet werden. Gegensatz zur
Oberflächenmontagetechnik (surface mounting technology -
SMT) ist die klassische Einbauweise von der Unterseite einer Platine
her, nachdem alle Anschlussbeinchen durch entsprechende Bohrungen
geführt wurden. Vorteile: geringerer Abstand der Lötkontakte,
geringere Bauteilabmessungen und Wegfall der Bohrungen in den
Platinen.
- Smiley
- (1998) Freundliches Emoticon.
- SMT
- Siehe SMD
- SMTP
- (2000) Simple Mail Transfer
Protocol - Protokoll für den
Upload von E-Mails vom Anwender-PC zum
Mail-Server.
- SNMP
- (UF 1999)Simple Network Management Protokoll --
Ermöglicht eine Fernwartung; z.B. bei Routern.
- S0-Bus
- (UF 1999) Standard ISDN Anschluß mit zwei B-Kanälen und
einem D-Kanal.
- Software
- (1993) Bezeichnung für auf Datenträgern gespeicherte
Informationen. Meistens sind mit dem Begriff Software Programme
gemeint, doch auch Texte, Daten, sowie Bild- und Tonaufzeichnungen
zählen zur Software.
Der Begriff
Software wurde in diesem Sinne zum ersten Mal 1958 von John
Tukey (Princeton University), einem der bedeutendsten Statistiker des
20. Jahrhunderts, in der Zeitschrift American Mathematical
Monthly verwendet.
Gemäß dem Oxford English Dictionary gibt es den
Begriff allerdings bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts: Londoner
Müllmänner unterschieden schon damals nach Software
(Biomüll) und Hardware (nicht abbaubarer Restmüll).
Quelle: Archmatic
Glossar
- Softwarepatente
- (2004) Mittel zur Monopolisierung der Softwareindustrie durch Großfirmen und zur Vernichtung der Existenz freier Programmierer und mittelständischer Unternehmer.
Programmiertechnische Laien finden Softwarepatente oft wenig bedenklich; sieht man aber, dass Großkonzerne scheinbare Selbstverständlichkeiten wie Fortschrittsbalken, Mausklicks, oder if-Abfragen patentieren können, so begreift man schnell, dass selbst für Kleinprojekte ungeheure Lizenzrecherchen erforderlich werden, um zu vermeiden, sein Produkt wegen einstweiliger Verfügungen eines übermächtigen Konkurrenten wieder vom Markt nehmen zu müssen.
NoSoftwarePatents.com
ausführlicher Wikipedia-Artikel zu Softwarepatenten
Wie schnell man mal eben mit ein paar Zeilen Code Patente verletzen kann, zeigen die Sieger des Deutschen Patenverletzungsprogrammierwettbewerbs der Essener Linux-User-Group ELUG
- SOHO
- (2000) Small office - home
office - "Kleinbüro, Heimarbeitsplatz".
Klassifizierung von Arbeitsplätzen, für die eine bestimmte
Hard- und Softwarekategorie zugeschnitten ist, zum Beispiel
Datenbanksoftware geringer Kapazität, Textverarbeitungen, die nur
bis etwa 30-seitige-Texte ohne ernste Probleme bearbeiten können
oder Tintenstrahldrucker, die sich nach 15000 Seiten totstellen.
c't 18/2000: "Ausgezählt - Canon verheimlicht
Lebensdauer-Grenze ihrer Tintendrucker"
- Solaris
- (2000) UNIX-Version der Firma SUN.
- Spam
(2000) Unerwünschte Massen-E-Mails zu Werbezwecken
(in vielen Ländern verboten). Benannt nach einem populären
Dosenfleisch.
- SPD
- (2000) Serial Presence Detect -
meistens als EEPROM ausgeführter
Konfigurationsspeicher, der zur automatischen Erkennung von PC-100/133-Speichermodulen durch das BIOS vorgesehen ist. Der Hersteller des Moduls sollte
hier die zu konfigurierenden Parameter, zum Beispiel
Timinginformationen oder Taktrate, ablegen. Wie Tests der Zeitschrift
c't ergaben, muss man ziemliches Glück
haben, um einen Baustein zu erwischen, bei dem die Angaben des
SPD-Bausteins tatsächlich zu den RAM-Chips des Moduls passe.
- SSI
- (2000) Server Side Includes - Auf
Serverseite eingefügte Elemente. Bestimmte Elemente einer
HTML-Seite können bei entsprechend ausgestatteten Servern
unmittelbar beim Seitenabruf erzeugt werden. Dazu werden entweder in
den HTML-Code bestimmte Befehle eingebunden, die vom Server erkannt und
ausgewertet werden (z.B. PHP3-Codes) oder gleich die gesamte Seite wird
von einem CGI-Programm generiert. Das Anwendungsspektrum geht vom
simplen Einfügen des aktuellen Datums bis hin zu komplexen
Datenbankabfragen mit grafischen Interaktionen.
- SSL
- (2000) Secure Sockets Layer -
Verschlüsselungstechnik für die verfälschungs- und
ausspähsichere Kommunikation im Internet.
- Standard
- (1993) Ein Vorgabewert oder eine bestimmte Definition. Wir sprechen
zum Beispiel von Standard-VGA-Karten, wenn diese (unter anderem) in der
Lage sind, 640 × 480 Punkte in 16 Farben darzustellen.
- Standart
- (1993) Klasse von ähnlichen Ständen (Obststände,
Gemüsestände, ...) oder Art und Weise, zu stehen.
"Standart" ist außerdem in letzter Zeit immer
zahlreicher anstelle des Wortes Standard in Publikationen zu finden,
und es ist zu befürchten, daß es in fünf Jahren als
alternative Schreibweise dazu im Duden auftaucht.
Januar 1998: Glück gehabt. Bisher ist nichts über
Pläne von Microsoft, den Duden-Verlag zu kaufen, bekanntgeworden.
Altavista meldet zwar noch 2.454 Fundstellen von "Standart" in
deutschsprachigen Dokumenten, trifft jedoch 877.609 mal
"Standard" an (Fehlerquote 0,27%).
September 2000: Die Fehlerquote ist jetzt auf 1,78% gewachsen:
34.183 mal "Standart" gegenüber 1.925.542 mal
"Standard".
Oktober 2002 - Google-Suche über deutschsprachige Seiten: 71.100 mal "Standart" gegenüber 408.000 mal
"Standard". Der Netzverblödungskoeffizient ist damit bei beängstigenden 17,4% angelangt!
September 2004 - Google findet nun schon 159.000 deutschsprachige "Standart"-Seiten. Da denen jedoch 3.960.000 "Standard"-Seiten
gegenüberstehen, muss man nur noch 4,0% aller Webautoren mit Sorge betrachten.
- Steckkarte
- (2001) Untergeordnete Baugruppe eines modular zusammengesetzten
Elektronikgerätes. In PCs sind beispielsweise Grafik- und
Netzwerkkomponenten in Form von Steckkarten auf der Hauptplatine
("Motherboard") ausgeführt.
- Strg
- (2000) Beschriftung der Taste "Steuerung" der
PC-Tastatur. Auf der US-Originaltastatur ist die Taste mit
"Ctrl" (control) beschriftet. Die oft gehörte
Benennung "String" ist Humbug und entspricht wohl dem Drang
vieler Deutschen nach englischsprachigen Benennungen (vergl.
"Handy", "Showmaster" oder, dem Duden sei Dank, "gedownloadet"). Für
Windows-Anwender ist der Name "Steuerung"
zugegebenermaßen schwer nachvollziehbar, da kaum ein Programm
noch tastaturgesteuert ist. Frühere Programme, wie zum Beispiel
WordStar, wurden ausschließlich über
Steuertastenkombinationen bedient. Im Handbüchern stellte man die
Taste "Strg"/"Ctrl" wegen ihrer häufigen
Verwendung oft nur kurz als "^" dar. Einen Textblock
markierte man dann zum Beispiel mit den Steuertastenkombinationen
"^KB" und "^KK".
- Suchmaschine
- (1998) Einrichtung zum schnellen Finden von WWW-Inhalten.
Suchmaschinen bestehen aus einem
- datensammelnden Teil (Spider, Crawler), der ständig das WWW
durchsucht, die gefundenen Inhalte in einer Datenbank ablegt und
indiziert und aus einem
- Abfrageteil, mittels dessen man über einige Stichwörter,
die meistens logisch verknüpft werden können
("Bier" AND "Pils" AND NOT ("Kölsch"
OR "Alt")) an die gewünschten Inhalte kommen kann. Bei
geschickt gewählten Abfragen präsentiert die Suchmaschine
einige wenige Fundstellen, unter denen sich das gewünschte
befindet.
Die bekanntesten Suchmaschinen sind Altavista und Yahoo.
- Support
- (1999) Auflager, Unterstützung. Im EDV-Bereich das Versprechen
der Hersteller, den Kunden auch nach dem Kauf ihres Produktes noch zu
kennen. Beschränkt sich gelegentlich auf eine Telefonnummer (siehe
Servicenummer), auf der man sich für
den Gegenwert mehrerer Geldscheine Musik in der Qualität einer
Glückwunschkarte anhören kann - sporadisch unterbrochen von
einer Frauenstimme, die "please hold the line" sagt.
- Surfen
- (2000) Zielloses,
oberflächliches Herumklicken in WWW-Seiten, meistens aus
Langeweile heraus. Die etymologische Verbindung von "to surf" (wellenreiten) und "surface" (Oberfläche) ist zwar nicht gegeben, jedoch breitete sich die Metapher wohl nicht zuletzt wegen dieser Assoziation so rasant aus.
(2004) Urheberin des Begriffs ist wahrscheinlich die Bibliothekarin Jean Armour Polly, die 1992 im Wilson Library Bulletin, einem Fachmagazin für Bibliotheken, den Artikel Surfing the Internet: an Introduction veröffentlicht hatte. Auf ihrer Internetsite erklärt sie: "Auf der Suche nach einem Titel für den Artikel zog ich viele mögliche Metaphern in Erwägung. Ich wollte etwas, das den Spaß, den ich bei der Nutzung des Internets empfand, genausogut ausdrückte wie die dazu notwendige Kunstfertigkeit und Ausdauer. Außerdem sollte es das Gefühl von Zufälligkeit, Chaos und sogar Gefahr hervorrufen. Ich wollte etwas fischiges, netzähnliches, seemännisches."
- Surfer
- (2000) Abwertende Bezeichnung für WWW-Nutzer.
- SVGA
- (1993) Oberbegriff für nichtstandardisierte,
herstellerspezifische Erweiterungen der
VGA-Grafikkarte. Alle Grafikmodi mit mehr als 640×480 Punkten
und 16 Farben benötigen in der Regel eine SVGA-Karte.
Eine Tabelle mit zahlreichen weiteren Erweiterungen des VGA-Standards finden Sie unter dem Eintrag VGA.
- Switch
-
- (2000) Schalter (engl.)
- (2000) In lokalen Netzwerken werden sogenannte
"LAN-Switches" eingesetzt. Diese verbinden Bereiche des
Netzwerkes, die beispielsweise mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
arbeiten (10 oder 100 MBit/s) oder halten Bereiche mit sehr
großem Traffic (Datenaufkommen pro Zeit) von anderen Bereichen
des Netzes getrennt. Der Switch erkennt bei Datenpaketen, für
welchen Bereich des Netzwerkes sie bestimmt sind und leitet sie nur bei
Bedarf in das andere Segment weiter. Dadurch steigt die Gesamtbandbreite des Netzes.
- SXGA
- (2004) Super eXtended Graphics Adapter - Bezeichnung für Grafikadapter mit 1280×1024 Punkten Bildauflösung, der derzeitigen Standardauflösung für 17- und 19-Zoll-Flachbildschirme. Die Variante SXGA+ hat eine Auflösung von 1400×1050 Punkten.
Eine Tabelle mit zahlreichen weiteren Erweiterungen des VGA-Standards finden Sie unter dem Eintrag VGA.
- Syntax
- (1989) Lehre von der Wortstellung. Oft muß beim Starten von
Programmen eine bestimmte Reihenfolge der Kommandozeilenparameter
eingehalten werden: "SIMPWPG Quelldatei Zieldatei
Mindestwinkeländerung" beispielsweise.
BASIC-Interpreter geben fälschlicherweise die Meldung "SYNTAX
ERROR" aus, wenn sie einen orthographischen (keinen syntaktischen)
Fehler in einem Programmbefehl entdecken. Doch das tun sie jetzt seit
fünfundzwanzig Jahren und mittlerweile hat man sich an die
fehlerhafte Fehlermeldung gewöhnt.
- Sysop
- (2000) System operator - In der Regel
alleinverantwortlicher Betreuer eines
Serversystems. Die Sysops populärer
BBS-Systeme werden von ihren Usern oft
liebevoll "Sysopas" genannt.
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