A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
- SAA
- (2000) System application architecture
- Ein Standard für die systemweite Gestaltung von Bedienungselementen
(Menüs, Buttons) in Anwendungsprogrammen.
- SAP R/3
- (2000) ERP-Software der Firma SAP ("System-Analyse
und Programmentwicklung").
Firma SAP
- Saturation
- (2000) Maß der Farbsättigung. Ein Farbbild mit einer Sättigung
von 0% ist von einem Schwarzweißfoto nicht zu unterscheiden. Bei
einer Sättigung von 100% gibt es dagegen keine Farbabstufungen
mehr. Ein Monitorbild besteht dann in den nicht-schwarzen Bereichen
nur noch aus den vollgesättigten Grundfarben rot (r), grün
(g) und blau (b) und ihren direkten Mischtönen gelb (r+g), magenta
(r+b), cyan (g+b) und weiss (r+g+b).
- SCANDSKW.EXE
- (1998) Windows-95-Variante des DOS-Programmes Scandisk. Folgende Kommandozeilenparameter scheint es für
das Programm zu geben:
- LW: Scannt die angegebenen Laufwerke (Beispiel: SCANDSKW C: E:
/n).
- /A Scannt alle Festplattenlaufwerke.
- /N Programmausführung und -ende ohne Bestätigungsdialoge.
- /O Overkill-Funktion. Löscht ohne Rückfrage alle langen
Dateinamen auf allen Festplatten. Anscheinend arbeiten dieselben
Spaßmacher, die zu DOS-Zeiten das Schabernackprogramm RECOVER verbrochen haben, auch heute noch bei Microsoft.
- /P Preview Modus. Tut nur so, als täte es was.
- Scanner
- (1993) "Abtaster". Kommt im PC-Bereich vor allen Dingen
in zwei Bedeutungen vor: als Programm zum Absuchen anderer Programme
nach Viren und als Gerät zur Aufnahme
von Bilddaten. Letztere kommen als Zeilenscanner (Barcodeleser) an Supermarktkassen,
als Handscanner im Hobbybereich und als Ganzseitenscanner im professionellen
Bereich vor. Das Bild wird bei Handscannern meist als monochrome Grafik,
bei Ganzseitenscannern mit bis zu 16,8 Millionen Farben abgelegt.
- Schusterjunge
- (2000) Einzeln stehende erste Zeile eines Absatzes am Ende einer Seite.
Wird von menschlichen Setzern und guten Textverarbeitungsprogrammen
vermieden. Siehe Hurenkind.
- Schnittstelle
- Siehe Interface.
- Screen-Grabber
- (1993) Grafikexportprogramm zum Speichern der Bildschirminhalte von
Programmen, die keine eigene Exportfunktion haben. Screen Grabber sind
oft Beigabe zu grafikfähigen Programmen. Zu WordPerfect wird GRAB
mitgeliefert (früher GRAF), mit WORD wird CAPTURE ausgeliefert,
zu WordStar gehört INSET usw.
Anmerkung: Irgendein feinfühliger Charakter bei WordPerfect war
wohl der Meinung, daß GRAB in Deutschland ungute Assoziationen
hervorruft und benannte es in GRAF.COM um. Leider war er in der Durchführung
nicht ganz konsequent; die erzeugten Dateien hießen dennoch GRAB*.WPG.
Ach, nebenbei eine Bitte: wenn Sie mein Textanzeigeprogramm LIES an
Briten oder Amerikaner weitergeben, benennen Sie es doch bitte vorher
in READ.EXE um! Dankeschön.
- Screen Saver
- (2000) Siehe Bildschirmschoner.
- SCSI
- (2000) Small Computers System Interface
- Bussystem zur Ansteuerung von Speicher- und Ein-/Ausgabegeräten
wie Festplatten, Scannern, Streamern oder Wechselplattenlaufwerken.
Es gibt verschiedene SCSI-Standards, die zum Teil inkompatibel sind.
| SCSI 2 |
UltraSCSI |
Ultra2 SCSI |
Ultra160 SCSI |
8 Bit
(Fast) |
16 Bit
(Fast/Wide) |
8 Bit
(Ultra) |
16 Bit
(Ultra Wide) |
16 Bit |
16 Bit |
| 10 MB/s |
20 MB/s |
20 MB/s |
40 MB/s |
80 MB/s |
160 MB/s |
| 7 |
15 |
7 |
15 |
15 |
15 |
Ausgesprochen wird "SCSI"
übrigens wie "Skasi". Das scheint unverständlich
und hat wahrscheinlich historische Gründe, weil man in der Aussprache
wohl den Vorläufer "Sasi" liebgewonnen hatte - das Shugart
Associated System Interface.
- Search Engine
- (2000) Siehe Suchmaschine.
- Server
- (2000) Rechner in einem Netzwerk, der anderen Netzwerkmitgliedern
Dienste (Drucker, E-Mail-Dienste, Speicherplatz, Lizenzen) zur Verfügung
stellt.
Weil Server-Rechner so
arme Knechte sind, dass sie oft viel mehr leisten müssen als die
anderen Rechner im Verbund, werden sie von ihren Administratoren oft
deutlich großzügiger mit Festplatten, Speicher und CPU-Leistung
ausgestattet als die anderen PCs.
Kuriose Folge dieser Assoziation "Server = Leistungsfähigkeit"
sind dann Windows-Anwender, die sich auf ihrem privaten Einzelplatzrechner
Windows NT Server installieren (lassen), weil sie glauben, dadurch mehr
leisten zu können.
-
-
- Shannon, Claude Elwood
- (2001) Geboren am 30. April 1916 in Poskey, Michigan. Der Begriff
"bit" für "binary
digit" wurde aufgrund von Shannons Forschung in den
vierziger Jahren geprägt. Er verwendete ihn 1940 in seiner Diplomarbeit
(Masters Thesis) am MIT zum Thema "Symbolic
Analysis of Relay and Switching Circuits". 1948 entwickelte
Shannon an den Bell Laboraties seine bekannteste Arbeit "A Mathematical
Theory of Communication" ("Mathematische Theorie der Nachrichtenübertragung"),
welche die Grundlage der Informationstheorie bildet. Im später
so genannten Shannon-Theorem beschreibt er die maximale Übertragungsrate
in bit/s in Abhängigkeit von der Bandbreite und dem Rauschen einer
Übertragungsleitung. Das von ihm aufgestellte Abtasttheorem besagt,
dass die erforderliche Abtastrate eines Signals mindestens das doppelte
der höchsten Signalfrequenz sein muss (Beispiel Audio-CD: aus der
Abtastrate von 44,1 kHz ergibt sich eine maximale Musikwiedergabefrequenz
von 22,05 kHz). Shannon starb am 24. Februar 2001 in Medford, Massachusetts,
an der Alzheimerschen Krankheit.
PC-Pro-Artikel zum Shannon-Theorem
Ausarbeitung zum Thema "Digital Audio"
A Mathematical Theory of Communication ( PDF-Datei, 358 kByte)
Telepolis Artikel "Kommunikation ohne Menschen"
- Shareware
- (1993) Ein besonderes Vertriebskonzept für Software, das die
Endkunden davor bewahren soll, die "Katze im Sack" kaufen
zu müssen. Shareware ist im Grunde kommerzielle Software, jedoch
mit dem Unterschied, daß Sie die Programme vor dem Kauf auf Ihrem
eigenen Rechner probeweise installieren dürfen. Shareware wird
oft mit Public Domain Software verwechselt, die ganz ohne Lizenz benutzt
werden darf. Die unlizenzierte Anwendung von Sharewareprogrammen ist
jedoch genauso strafbar wie die unlizenzierte Anwendung "klassischer"
Software wie beispielsweise WordPerfect.
- Shell
- (1993) Unter DOS besteht die Möglichkeit, aus vielen Programm
heraus andere Programme aufzurufen. Diese Funktion nennt man allgemein
"Shell-Funktion". Unter Unix ist eine "Shell" die
Bezeichnung für die Benutzeroberfläche des Betriebssystems.
- Signalflanke
- (2000) Digitale Signale werden in der Elektronik üblicherweise
in Form getakteter elektrischer Spannungszustände übertragen.
Der Wechsel von einem Spannungszustand (z.B. 0 V) zu einem anderen
(z.B. 5 V) ist im Zeit-Spannungsdiagramm als mehr oder weniger
steile Flanke erkennbar.
- Signatur
- (2000) Die letzten Zeilen (auch "Footer" genannt) einer
E-Mail oder eines Newsgruppenbeitrags enthalten oft allgemeine Angaben
zum Absender, die nicht zum Informationsgehalt der eigentlichen Nachricht
beitragen, z.B. URL der Homepage, Telefonnummer,
Postadresse oder Lieblingsaphorismus des Absenders. Damit bei einer
Antwort dieser überflüssige Teil nicht auch automatisch ins
Quoting übernommen wird, gibt es eine
Einigung gemäß (son-of) RFC 1036, diesen Footer durch eine
bestimmte Zeichenfolge vom Nachrichtentext abzusetzen. Diese Zeichenfolge
besteht aus einer Zeile mit zwei Minuszeichen und einem Leerzeichen:
"-- "
Übergroße Footer mit ASCII-Grafiken
und Werbung gelten weltweit als Ausdruck schlechten Benehmens.
- SIM
- (2000) Subscriber identity module -- Berechtigungskarte
eines Dienstenutzers. Auf der SIM-Karte eines Handys sind zum Beispiel
die Geheimnummer, das persönliche Telefonbuch und die Kundennummer
des Teilnehmers gespeichert.
- SIMM
- (2000) Single in-line memory module
- Speichermodul, bei dem die Anschlüsse in einer einzelnen Kontaktreihe
angebracht sind.
- Site
- (2000) wörtl. "Ort, Stelle" - im WWW wird mit "Site"
eine Sammlung zusammengehörender Webseiten bezeichnet, die in der
Regel unter einer Domain versammelt sind. Wegen der lautlichen Ähnlichkeit
werden "web site" und "Webseite" (dies ist
eine einzelne HTML-Datei, also eine "web page") im
Deutschen oft verwechselt.
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