(1998)
erwartet,
daß zu Neujahr 2000 eine Vielzahl von sparsam programmierten
Computerprogrammen ein Problem bekommen werden, da sie anstelle der
vollständigen vierstelligen Jahreszahl nur die letzten beiden
Ziffern für Berechnungen heranziehen. Bei Datumsvergleichen tritt
dann ein Fehler von 100 Jahren auf, da "00" scheinbar 99
Jahre vor "99" liegt und nicht ein Jahr danach.
(2001) Dateisystemerweiterung für CDs, das es erlaubt,
zusätzlich zu den kurzen 8.3-Dateinamen nach ISO 9660 auch unter
heutigen Betriebssystemen übliche lange Dateinamen zu
verwenden.
(1999) Die joint pictures
experts group ist heute vor allem durch das von ihr
entwickelte gleichnamige JPEG Grafikformat bekannt, welches
digitalisierte Farbfotos sehr stark komprimiert in
"Echtfarbe" (mit 24 Bit Farbauflösung - 16,7 Millionen
Farben) aufnehmen kann. Die Kompression ist verlustbehaftet und
besonders bei harten Kontrastkanten und einfarbigen Flächen
gegenüber GIF im Nachteil.
(2000) Die Erweiterung "JPEG 2000" bietet eine um etwa 30%
bessere Kompression und/oder bessere Qualität ohne die typischen
Artefakte. Stärker komprimierte Bilder verlieren immer mehr
Strukturdetails in farbähnlichen Flächen, wobei harte
Kontrastkanten weitgehend erhalten bleiben. Der neue Standard verwendet
Wavelet-Kompression und soll im Frühjahr 2001 verfügbar sein.
Die Dateiendung von JPEG-2000-Dateien ist .j2k. Siehe auch PNG.
(2000) Kleiner Kontaktstecker für Steckbrücken, der als
billiger Schalterersatz zur Konfiguration von elektronischen Baugruppen
eingesetzt wird.
Als PCs noch
mit weniger als 200 MHz getaktet wurden, hatten sie oft eine
Leuchtanzeige, die die Taktfrequenz anzeigte. Diese hatte den Sinn,
gegenüber dem gerade zu Besuch befindlichen Schwager oder Nachbarn
mit der CPU-Potenz protzen zu können. Der Witz an der
Leuchtanzeige war, dass die angezeigte Zahl nicht Ergebnis einer
Messung war, sondern sich auf der Rückseite der Anzeige eine
Platine mit Dutzenden von Jumpern befand, mit denen der angezeigte
Zahlenwert von Hand zurechtgesteckt werden konnte.