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- Hacker
- (2000) Meist autodidaktisch gebildete Soft- und Hardwarespezialisten,
die sich vor allem an der Erforschung der Lösbarkeit bestimmter
Problemstellungen, oft im Bereich der Datensicherheit, erfreuen.
Die meisten Pressemeldungen über "Hackerangriffe" sind
faslch, da es sich in der Regel um Crackerangriffe (Siehe DoS-Attack)
handelt, die auch nur deshalb erfolgreich sind, weil die Zielsoftware
entweder vom Design her Sicherheitslücken aufweist oder von den
Verantwortlichen schlecht konfiguriert wurde.
- Halbtongrafiken
- (1989) Schönfärbende Bezeichnung von Handscanner-Herstellern
für gerasterte Monochromgrafiken.
- Hardware
- (1993) In Deutschland Synonym für Geräte und Zubehör
der Computertechnik. In Amerika ursprünglich nur Bezeichnung für
Eisenwaren, mittlerweile ein umgangssprachliches Wort für Maschinen
sowie mechanische und elektronische Geräte und Bauteile.
- Hauptplatine
(2000) Größter Baugruppenträger
eines elektronischen Geräts. In den meisten Fällen bestehen
Platinen aus einer oder mehreren Kunstharzplatten, die ein- oder beidseitig
mit Kupfer beschichtet sind. Durch Ätzen wird die Kupferschicht
auf einzelne Leiterbahnen reduziert, deren Aufgabe es ist, die Lötstellen
der Bauteilanschlüsse (Beinchen) miteinander zu verbinden. In modular
aufgebauten Geräten wie 70er-Jahre-Fernsehern und IBM-kompatiblen
PCs enthält die Hauptplatine zahlreiche Steckplätze für
die Platinen untergeordneter Baugruppen (sogenannter "Karten":
Grafikkarte, Soundkarte, Netzwerkkarte, Multi-I/O-Karte, ISDN-Karte,
Modemkarte, …). Andere Bezeichnungen für die Hauptplatine
sind Mainboard oder Motherboard (in weniger ernst gemeinten Texten taucht
gelegentlich auch das Wort "Mutterbrett" auf).
- Header
- (1998) ["Hädder", nicht "Hihder" ausgesprochen]
Verwaltungsinformationen, die einem Datenpaket vorausgehen. Sie enthalten
in der Regel unter anderem Informationen zur korrekten Interpretation
des Inhalts und zur Fehlerprüfung. Im Header von Grafikdateien
findet man beispielsweise Informationen zu Größe, Kompressionsart,
Auflösung und Farbtiefe.
- HDD
- (2000) Hard Disk Drive - Festplattenlaufwerk.
- Hercules
- (1989) Die Firma Hercules brachte die erste sinnvoll einsetzbare Grafikkarte
für den IBM PC heraus. Darüber hat man sich bei IBM so geärgert,
daß die Hercules-Karte bis heute nicht vom IBM-BIOS unterstützt
wird. Das IBM-Betriebssystem OS/2 unterstützt diese Grafikkarte
ebenfalls nicht.
- Hewlett Packard
- (1989) Amerikanische Computerfirma. Hat sich vor allem durch Taschenrechner
und Peripheriegeräte wie Plotter und Drucker einen Namen gemacht.
Von Hewlett Packard stammen die Definitionen der Plottersprache HPGL
und der Druckersprache PCL.
- Hits
- (2000) Gesamtzahl aller Dateizugriffe auf eine Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Da zu den Hits
auch alle Zugriffe auf Grafiken, Applets
und Stylesheetdateien zählen, ist die
Zahl für die Bewertung der Attraktivität einer Site ohne große
Bedeutung. Eine Site, die beispielsweise aus nur zehn HTML-Seiten mit
jeweils fünf Grafiken besteht, kann bereits mit 10 bis 20 Besuchern
pro Tag ohne weiteres auf 1000 Hits und mehr kommen (doppelt besuchte
Seiten erhöhen die Zahl der Hits ebenfalls). Die deutsche Bezeichnung
für Hits ist reichlich irreführend und lautet "Anfragen".
Seriöse Statistiken geben anstelle der Menge der Anfragen die Zahl
der Besucher (Visits) oder die Anzahl der abgerufenen HTML-Seiten
(Pages oder Pageviews) an.
- Hotspot
-
- (2000) Besonders stark strahlende Stelle in einer mit nuklearem
Fallout belasteten Zone.
- (2000) Verlinkter Bereich einer interaktiven Grafik.
- (2000) Besonders intensiv mit Sendeleistung versorgte Zone eines
UMTS-Empfangsbereichs, zum Beispiel ein Teil einer Fußgängerzone.
Nur in diesen eng begrenzten Bereichen stehen die in der Werbung
versprochen 2 MBit/s tatsächlich zur Verfügung. Vorausgesetzt,
es befinden sich nur wenige UMTS-Nutzer in einem Hotspot. Ansonsten
muß die verfügbare Bandbreite von zweimal 5 MHz durch die Zahl der gleichzeitig
aktiven Nutzer geteilt werden.
- HPGL
- (2000) Hewlett Packard Graphics Language
- Befehlssprache zur Ansteuerung von Stiftplottern.
- HTML
- (1999) Hypertext Markup Language
- Eine Möglichkeit, in ASCII-Texten
einzelne Textelemente so zu kennzeichnen, daß ein Darstellungsprogramm
diese Elemente auf bestimmte Weise formatiert darstellt oder ihnen bestimmte
funktionale Eigenschaften zuweist. Dies geschieht in der Regel dadurch,
daß man Textteile durch Tags, das sind kurze Befehlswörter
in spitzen Klammern, umschließt. Wenn Sie den Netscape Communicator
verwenden, können Sie einmal mit der rechten Maustaste auf diesen
Text klicken und "Quelltext anzeigen" auswählen. Was
Sie dann sehen, ist der HTML-Quelltext zu dieser Seite. Wenn Sie selber
Webseiten gestalten, lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit HTML zu
beschäftigen. Sie sparen sich eine Menge frustrierender
WYSIWYG-Erlebnisse.
- HTTP
- (2001) Hyper Text Transfer Protocol
— Übertragungsstandard für HTML-Dateien und die von
ihnen benutzten Multimediadateien im Internet.
- Hub
- (2000) Wörtl. "Nabe". Hubs sind im Netzwerk Verteilstellen
für Datenpakete.
- Hurenkind
- (2000) Einzeln stehende letzte Zeile eines Absatzes am Anfang einer
Seite. Wird von menschlichen Setzern und guten Textverarbeitungsprogrammen
vermieden. Siehe Schusterjunge.
- Hypertext
- (2000) Der etwa 1963 von
Theodor Holm (Ted) Nelson
geschaffene Begriff steht für eine Literaturform aus miteinander
verknüpften Texten. Nelsons perfektionistische Visionen gehen weit
über das derzeit real existierende WWW hinaus.
Vielleicht hat er aus
lauter Abneigung gegen real existierende Computer und real existierendes
HTML auch so eine hässliche Homepage...
Siehe XANADU.
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