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- falsch
- (2000) Es hat sich im Usenet eingebürgert,
falsche Behauptungen nicht einfach mit dem Wort "falsch" zu
beantworten, sondern je nach Grad der Missbilligung eine oder mehrere
Buchstabenpermutationen vorzunehmen: Das ist faslch, flashc, fsaclh,
...
- FAT
- (1998) File allocation table - Dateizuordnungstabelle.
Unter MS-DOS ist jeder Datenträger in höchstens 65.535 (FAT16)
oder 4.294.967.295 (FAT32) Zuordnungseinheiten ("Cluster")
aufgeteilt, die je nach Gesamtgröße des Datenträgers
zwischen 512 Byte und 64 kByte groß sind. In der FAT wird vermerkt, ob ein Cluster
frei, defekt oder einer Datei zugeordnet ist.
- FAQ
- (2000) Frequently asked questions - Schriftliche
Zusammenstellung häufig gestellter Fragen und Antworten zu einem
Themenbereich. Es gehört zum guten Ton ("Netiquette") für Neulinge in Fido-Echos
oder Newsgruppen, sich vor dem Stellen von Fragen zuerst die FAQ durchzulesen.
- FDISK
- (2000) Unter DOS und UNIX gebräuchlicher Name für ein Programm
zur Partitionierung von Festplatten.
Während die UNIX-Versionen des Programms ausreichend dokumentiert
sind, wird bei der Auslieferung der Microsoft-Varianten gern die Dokumentation
"vergessen". Die Zeitschrift c't veröffentlichte einige der undokumentierten Parameter
des mit der MS-DOS-Version "Windows 98" mitgelieferten Programms:
- /STATUS zeigt die aktuellen Partitionsdaten an.
- /FPRMT fragt beim Anlegen einer Partition ab, ob ein FAT16- oder
ein FAT32-Dateisystem angelegt werden soll.
- /MBR schreibt einen neuen Master-Boot-Record auf die Festplatte.
- /CMBR n schreibt einen neuen Master-Boot-Record auf die
Festplatte mit der angegebenen Nummer n. Welcher Festplatte
FDISK welche Nummer n zuordnet, läßt sich mit
/STATUS ermitteln.
- /PRI:m n erzeugt eine primäre Partition mit
m MByte auf der angegebenen Festplatte n. Partitionen
mit mehr als 512 MByte erhalten ein FAT32-Dateisystem, kleinere
ein FAT16-Dateisystem.
- /PRIO:m n verhält sich wie /PRI, nur wird unabhängig
von der Größe m der Partition n ein FAT16-Dateisystem
angelegt.
- /EXT:m n erzeugt eine erweiterte Partition mit
m MByte auf der angegebenen Festplatte n.
- /LOG:m legt ein logisches Laufwerk der gegebenen Größe
m in einer erweiterten Partition an. Dieser Parameter darf
nur gleichzeitig mit /EXT angegeben werden. Über den Dateisystemtyp
wird wie bei /PRI automatisch entschieden.
- /LOGO:m legt ein logisches Laufwerk mit FAT16 an, sonst
wie /LOG.
- Festplattenlaufwerk
- (2000) Gerät zur Datenspeicherung, in dem eine oder mehrere Scheiben
mit magnetisierbaren Oberflächen in Form eines Plattenstapels eingebaut
sind. Zu jeder Scheibenoberfläche gehört ein kleiner Schreib-Lesekopf,
der wie der Tonarm eines Grammophons über die Scheibe geführt
wird. Üblicherweise werden die Daten auf konzentrische Magnetspuren
geschrieben, die in einzelne Abschnitte (Sektoren) unterteilt sind.
Alle Spuren mit dem gleichen Radius liegen auf einem Zylinder. Jeder
einzelne Sektor der Festplatte läßt sich durch die Angabe
von Kopfnummer, Zylindernummer und Sektornummer eindeutig adressieren.
Bei kleinen, alten Festplatten war es Sache des BIOS,
diese Adressen richtig zuzuordnen, heute übergibt das Betriebssystem
dem Laufwerk nur noch eine logische Blockadresse (LBA); die Umrechnung
in die tatsächlichen geometrischen Gegebenheiten geschieht dann
innerhalb der Laufwerkselektronik.
- Fido
- (1998)
- Weltumspannendes Amateurnetz zur PC-gestützten Nachrichtenübermittlung
unter Verwendung des Telefonsprechnetzes. Wurde gegen 1984 von Tom
Jennings und John Madill gegründet und hat heute rund 30.000
aktive Vermittlungsknoten ("Nodes"), etwa die zwei- bis
zehnfache Anzahl ständiger Teilnehmer ("Points")
und eine nicht zu ermittelnde Anzahl freier Benutzer ("User").
Wenn Sie die c't aufschlagen, entdecken
Sie eine mehrseitige Liste deutscher BBS ("Mailboxliste"),
von denen die meisten Mitglieder des Fido sind.
- Der Hund von Tom Jennings.
- FILE_ID.DIZ
- (1998) Siehe DIZ.
- Firewall
- (2000) Firewall-Software dient dazu, Netzwerke so voneinander abzuschirmen,
dass ein Ausspähen und Manipulieren der Daten hinter der Firewall
erschwert wird und dennoch die notwendigen Kommunikations- und Transferfunktionen
zwischen den Netzwerken funktionsfähig bleiben. Oft wird ein eigenständiger
Rechner für diese Aufgabe eingesetzt.
- Font
- (2001) Schriftart. Bekannte Fonts im EDV-Bereich sind beispielsweise
Courier, Helvetica, Arial oder Univers. Siehe Adrian Frutiger.
- Frame
(2000) Wörtl. Rahmen - rechteckiger Bereich eines Browserfensters.
Die Anordung aller Einzelframes nennt man Frameset. In WWW-Browsern
kann das Anzeigefenster so in Frames aufgeteilt werden, dass mehrere
HTML-Seiten gleichzeitig angezeigt werden können. Üblicherweise
bleibt ein kleiner Frame konstant und zeigt Navigationselemente für
eine Site an, und ein großer Frame zeigt die Inhalte der einzelnen
Seiten. Frames können tückisch sein, wenn der Webdesigner
es unterläßt, beim Verlinken fremder Sites das Frameset wieder
zu entfernen. Deutsche Gerichte vertreten hier gelegentlich die Meinung,
man mache sich damit die Inhalte der fremden Seiten zu Eigen. Noch ungeklärt
ist die Frage, ob nur direkte Links strafbar sind oder auch Links "um
drei Ecken".
 Wer den Screenshot (am 28. September 2000 aufgenommen) nachvollziehen will:
Gehen Sie auf die Website www.gravenreuth.de, klicken Sie im linken
Frame auf "Patentämter/Gerichte", danach im rechten Frame
ganz unten auf "Informationen von Gerichten", im neuen Seiteninhalt
auf "Andere über uns" und suchen Sie dort den Link auf
Lycos. Danach können Sie fast jede beliebige Seite des WWW in den
rechten Frame laden.
- Freeware
- (1998) Urheberrechtlich geschützte
Software, deren Benutzung kostenlos ist. Siehe Shareware und Public Domain.
- Frontpage
- (2002) Wysiwyg-HTML-Editor
von Microsoft. Frontpage ist der einzige
mir bekannte Editor, dessen Vertriebsfirma im Kleingedruckten der Nutzungsbedingungen
vorschreiben will, dass man nur positives über sie damit schreiben
darf. Siehe dazu
die entsprechende Heise News-Ticker Meldung:
In den Lizenzbedingungen von Frontpage 2002, einem Bestandteil
von Office XP, heißt es wörtlich: "Sie sind nicht berechtigt,
die Software in Verbindung mit einer Site zu verwenden, die Microsoft,
MSN, MSNBC, Expedia oder deren Produkte oder Dienstleistungen herabsetzt."
Siehe auch "EULA".
- Frowney
- (1998) Trauer oder Ärger anzeigendes Emoticon.
- Frutiger, Adrian
- (2001) *1928, Interlaken; Schweizer Typograph (Schriftendesigner).
Frutiger hat wie kein anderer Designer des 20. Jahrhunderts unser Bild
der Schrift geprägt. Er entwarf mehrere der populärsten der
heute eingesetzten Schriften, wie beispielsweise Univers (1957 entworfen,
die Hausschrift der Deutschen Bank), Frutiger (bekanntgeworden durch
die Beschriftungen des Pariser Flughafens Charles de Gaulle, Hausschrift
der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt), OCR-B
(1968 entworfen, seit 1973 Weltstandard für maschinenlesbare Schrift)
und Courier New (für SchreIBMaschinen).
- FSB
- (2000) Front side bus. Kurzer Datenbus
zwischen der CPU und dem Level-2-Cache. Da
der FSB in der Regel höher getaktet wird als der Systembus auf
dem Mainboard, wird er gerne für
Werbezwecke herangezogen.
- FTP
- (2001) File Transfer Protocol - Internetstandard
zur Übertragung von Text- und Binärdateien (Upload
und Download). Die Möglichkeit zum
Download verliert mit der Verbreitung des WWW langsam an Bedeutung,
FTP bleibt jedoch unverzichtbar, wenn eigene Dateien auf entfernt stehende
Server geladen werden sollen, da HTML-basierte
Systeme hier meistens zu umständlich sind.
In manchen Einrichtungen ist der FTP-Zugang nach außen durch restriktive
Proxy-oder Firewall-Administratoren gesperrt, hier bleibt der HTTP-Upload über ein Webinterface, wie es WWW2FTP kostenlos anbietet, die einzige
Möglichkeit, Dateien auf einen FTP-Server zu laden.
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