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- abwärtskompatibel
- (1998) Man bezeichnet Soft- oder Hardware als "abwärtskompatibel",
wenn sie zu älteren Versionen oder deren Schnittstellen verträglich
ist. Beispiele: AutoCAD R13 ist gegenüber AutoCAD R11 abwärtskompatibel,
da die neuere Version 13 auch Dateien der Version 11 lesen und schreiben
kann; Ein LS-120-Diskettenlaufwerk ist gegenüber alten 3,5"-Laufwerken
abwärtskompatibel, da beide 1,44-MB-Disketten lesen und beschreiben
können. Wenn die Verträglichkeit nur soweit geht, daß
die neue Version zwar noch Daten der alten Version übernehmen kann,
der umgekehrte Weg jedoch nicht mehr unterstützt wird (MS Office
97), so bezeichnet man die alte Version als "aufwärtskompatibel".
Siehe auch kompatibel.
- Account
- (1998) Kombination aus Benutzername und Passwort, mit der sich ein
Anwender gegenüber einem System als berechtigt ausweist. Manchmal
etwas schief als "Benutzerkonto" übersetzt.
- 8.3-Dateinamen
- (2001) Bei manchen alten Betriebssystemen (CP/M, MS-DOS) durfte ein Dateiname
nur acht(!) Zeichen lang sein. Danach folgte ein Punkt, und drei weitere
Zeichen (die sogenannte Dateinamenerweiterung oder Extension) legten
den Dateityp fest.
- Active-X
- (1998) Von Microsoft entwickelte Sicherheitslücke für den
Microsoft Internet Explorer. Erlaubt Fremdanbietern den Zugriff auf
den Rechner eines Anwenders.
- Administrator
- (2000) "Verwalter" - Softwaretechnischer Betreuer eines
Computersystems. Auf Systemen, die über Möglichkeiten zur
Regelung von Zugriffsrechten verfügen, ist der Administrator die
Person mit den weitestgehenden Rechten, ausgenommen vielleicht der Lizenz
zu Löten. Auf Unix-Systemen heißt der Administrator Root.
"Ich bin Root, ich darf das." (Florian Schiel, Der
BAFH).
- AFAIK
- (1998) Mail-Kürzel für "as far as i know" ("meines
Wissens", "soweit ich weiß, ...").
- AGP
- (2000) Accelerated Graphics Port - "beschleunigte
Grafikschnittstelle". Spezieller Steckplatz in PCI-Systemen,
der schnellere Datentransfers (mit der CPU berechneter Grafiken) vom
Hauptspeicher zur Grafikkarte ermöglichen sollte. Für heutige
3D-Grafikkarten, die ihre Bilder üblicherweise mit eigenen Grafikprozessoren
und eigenem Speicher komplett selbst berechnen, ist AGP eigentlich überflüssig.
- Akustikkoppler
- (2000) Vorgänger des Modems aus den Anfangstagen der DFÜ.
Akustikkoppler wurden mittels Gummimuffen auf den Hörer eines Standardtelefons
(zur Zeit des Postmonopols gab es über Jahrzehnte nur eine einzige
Hörerform) aufgepresst und übertrugen die modulierten Tonsignale
über Lautsprecher und Mikrofone. Die Geschwindigkeit lag bei rund
30 Zeichen pro Sekunde.
- Akustikusneurinom
- (2004) Nervenfasergeschwulst am Hörnerv/Gleichgewichtsnerv, welches
bei den Betroffenen zu Schwerhörigkeit, Tinnitus (Ohrgeräuschen)
oder plötzlichen Hörstürzen führen kann. Laut einer
am 13. Oktober 2004 veröffentlichten Studie des Institutes für
Umweltmedizin am auch für die Medizinnobelpreisvergabe zuständigen
Karolinska Institutet in Stockholm verdoppelt sich das Risiko einer
Akustikusneurinombildung bei Personen, die bereits länger als 10
Jahre mit dem Handy telefonieren.
Presseerklärung als PDF-Datei
- Algorithmus
- (2000) Folge von eindeutigen und schrittweise in einer bestimmten
Reihenfolge ausführbaren Anweisungen, zum Beispiel ein Kochrezept
oder ein Computerprogramm.
- Altavista
- (1998) bekannte WWW-Suchmaschine.
- Anfragen
- (2000) Typ von Zugriffen auf eine Website.
Siehe Hits.
- Animation
(1993) Eine Folge von Einzelbildern
vermittelt den Eindruck einer kontinuierlichen Bewegung. Ein bekanntes
Programm zur Erzeugung von fotorealistischen Animationen ist 3D-Studio
von AutoDesk/Kinetix. Mit vektororientierten Zeichenprogrammen können
Animationen auch von Hand erstellt werden, indem beispielsweise ein
Objekt kopiert wird und die Kopie etwas gegenüber dem Original
versetzt wird.
- ANSI
- (1993) "American National Standards Institute". US-Amerikanisches
Institut für Normenentwicklung. Entspricht etwa dem DIN in Deutschland.
- API
- (1993) "Application program interface" - "Schnittstelle
für Anwendungsprogramme". Die Nutzung von APIs erlaubt es
Softwareentwicklern, Anwendungen zu schreiben und dabei bereits vorhandene,
standardisierte Bibliotheksroutinen zu nutzen.
- Applet
- (1999) Verniedlichungsform des Wortes "Applikation".
Applets sind kleine Progrämmchen, die, oft in HTML-Seiten
eingebunden, eng umgrenzte Aufgaben erfüllen, zum Beispiel kleinere
Berechnungen anstellen, Diagramme berechnen oder Formulare auswerten.
Applets sind üblicherweise in der Sprache JAVA
geschrieben. Risikofreudige Anwender lassen auch Active-X-Applets auf ihre Computer los.
- Applikation
- (1993) Ein beliebiges Anwendungsprogramm, wie beispielsweise eine
Textverarbeitung, ein Grafikeditor oder ein Datenbanksystem.
- ASCII
(1993) Der American standard code for information
interchange ist eine US-nationale Definition der Position
einiger Buchstaben, Ziffern, Satz- und Steuerzeichen in einer Tabelle
von 0 bis 127. Im ASCII-Code sind jedoch keine Umlaute enthalten. Um
den ASCII-Zeichensatz auch international verwenden zu können, definierte
die Normungsorganisation ISO (International Standards Organisation)
einige Zeichen, unter anderem die eckigen und geschweiften Klammern,
als Umlaute und Sonderzeichen. Da konnte es schon mal passieren, dass
ein Wort wie "Ärmelgröße" plötzlich als
"[rmelgr|~e" auf dem Drucker erschien oder umgekehrt
Literaturhinweise wie "Ä1Ü" auftauchten
oder in einem Text, der sich mit DOS beschäftigt, eine Pfadangabe
wie "C:ÖWORDSTARÖTEXTE" zu entziffern war.
Später entschloß man sich vielerorts, anstelle der verwirrenden
Doppelbelegungen doch besser die 128 restlichen Zeichen, die sich mit
einem Byte darstellen lassen, mit nationalen Zeichen zu belegen. Diese
Belegung wurde jedoch von verschiedenen Computerherstellern unterschiedlich
vorgenommen. Auf den IBM-kompatiblen PCs ist die von IBM definierte
PC8-Erweiterung mit Umlauten, Rähmchen und einer Auswahl von selten
benötigten Sonderzeichen gebräuchlich.
Dies blieb unter DOS bis heute unverändert, die Firma Microsoft
führte jedoch mit der grafischen Benutzeroberfläche "Windows"
einen wiederum von der ISO zusammengestellten Zeichensatz ein, der oberhalb
der 128 ASCII-Zeichen von diesem de-facto-Standard abweicht, so daß
DOS-Textdateien mit Umlauten unter Windows nicht mehr ohne weiteres
lesbar sind und umgekehrt.
Randbemerkung für Pascal-Programmierer und
alle, die es noch werden wollen: Genau aus diesem Grund ist es in
Pascal-Programmen erlaubt, anstelle der geschweiften {Kommentarklammern}
auch die Ersatzdarstellung mit (*Sternchenklammern*)
und anstelle der [eckigen Klammern] für Felder
und Mengen auch (.Punktklammern.) zu verwenden.
- ASP
-
- (2001) Association of Shareware Professionals
— In den USA gegründete Autoren- und Händlervereinigung,
deren Mitglieder sich zu einem professionellen Niveau der angebotenen
Software verpflichten.
ASP Homepage
- (2001) Active Server Pages -- "Aktive
Serverseiten". Verfahren, mit dem ein unter Windows NT/2000
laufender Web-Server Seiten erst auf Anforderung generiert. In diesen
HTML-Seiten können dann beispielsweise die Ergebnisse von Datenbankanfragen
enthalten sein.
- (2001) Application Service Provider
-- "Anwendungsdiensteanbieter". Einrichtung, die Anwendungsprogramme
über das Internet zur Verfügung stellt. Ein- und Ausgabe
erfolgt beim Kunden ("Client") und die Programme bleiben
beim Anbieter ("Provider").
- AT
- (1992) Advanced Technology, "fortgeschrittene Technik".
Der PC/AT ist ein IBM-kompatibler Personalcomputer mit 80286- CPU oder
einem Nachfolgemodell.
- ATA
- (2002)Advanced Technology Attachment
— Auch als IDE oder EIDE
bezeichnete Schnittstelle zu Festplatten und CD-ROM-Laufwerken.
- ATAPI
- (2002) ATA Packet Interface — auf den
Betrieb von CD-ROM-Laufwerken an IDE-Hostadaptern
zugeschnittene Befehlserweiterung der ATA-Schnittstelle.
Der ATAPI-Befehlssatz wurde in die EIDE-Spezifikation
aufgenommen, so dass jede EIDE-Schnittstelle auch eine ATAPI-Schnittstelle
ist.
- AT-Kommando
- (1998) AT-Kommandos dienen der Steuerung eines Modems. Der Name kommt
daher, daß jede Kommandofolge mit den Zeichen "AT" (für
"Attention") beginnt. Da der Modemhersteller Hayes diesen
Befehlssatz definierte, wird oft auch von Hayes-Befehlen gesprochen.
- Attachment
- (1998) Datei, die zusammen mit einer E-Mail versendet wird. Zum Beispiel
eine CAD-Zeichnung, eine digitalisierte Photographie
oder ein ZIP-Archiv.
- aufwärtskompatibel
- (1998) Siehe abwärtskompatibel.
- AutoCAD
- (1998) Standardsoftware für CAD-Anwendungen. Existiert derzeit
in zwei Produktlinien: Vollversion und LT-Version. Die Vollversion besitzt
volle 3D-Konstruktionsfähigkeiten und ist in LISP sowie C programmierbar.
Die LT-Version benötigt weniger Festplattenspeicher und ist unkomplizierter
zu installieren (kein Druckerportdongle).
- Autodesk
- (1998) Hersteller des CAD-Programms
AutoCAD.
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